Geografische Informationen und Lage
Geografische Informationen und Lage Lage: Das Riesengebirge gehört zu dem Gebirgszug der Sudeten und ist das höchste Gebirge in Mitteleuropa, nördlich der Alpen.

Fläche: Tschechische Seite: 454 Km2, Polnische Seite 177km2

Meereshöhe: von 300m ü. M. bis auf 1602m ü. M. (Gipfel Schnekoppe)
 
Wie kommt man ins Riesengebirge
Wie kommt man ins Riesengebirge Das Riesengebirge erreicht man mit dem Auto von Richtung Westen und Süden über Prag, Mlada Boeslav, Jicin, Vrchlabi. Von Osten aus über Bauzen, Liberec, Harrachov. Es gibt 3 Grenzübergänge für Autos nach Polen, welche jeweils am Ost- und Westende liegen. Aus Prag fahren mehrmals täglich Busse ins Riesengebirge (Fahrplan).
Die Zuganbindung von Prag ist mit mehrmaligen Umsteigen verbunden und die Fahrzeit ist sehr lange. Die Endstationen sind in Harrachov (Harrachsdorf), Vrchlabi (Hohenelbe) und Svoboda nad Upou (Trutnov / Trautenau).
 
Panorama-Karte
Panorama-Karte Riesengebirgs-Panorama-Karte für eine schnelle Übersicht vom Riesengebirge und dem Riesengebirgsvorland. Klicken Sie auf die Städte und Sie erhalten Informationen über diese.
 
Die Highlights der Region
Die Highlights der Region
Die Highlights der Region
Auf diesem Gebiet befinden sich vor allem die Gebirgskämme des Riesengebirges mit dem höchsten Berg der Tschechischen Republik - Snezka (Schneekoppe 1602 M) und die Quelle des europäischen Stromes Labe (Elbe). Zu den wertvollsten Schätzen der Region gehören die einzigartige nördliche Tundra auf den Kämmen (z. B. Aupa-Hochmoor), Flora und Fauna, aber auch eine ganze Reihe von Denkmälern der Baudenwirtschaft und der volkstümlichen Architektur, wie zum Beispiel in Paseky nad Jizerou, genauso wie historisch und urbanistisch interessante Städte im Vorland, wie Vrchlabi (Hohenelbe), Trutnov (Trautenau), Jilemnice (Starkenbach), Hostinne (Arnau), Kowary und weitere.
 
Naturschönheiten im Riesengebirge
Sehenswürdigkeiten im Riesengebirge
 
Urlaub im Riesengebirge
Urlaub im Riesengebirge
Urlaub im Riesengebirge
Das Riesengebirge dient jährlich zur Sommer- und Wintererholung von millionen Besuchern, die hier unerschöpfliche Möglichkeiten für Sport, Freizeit und Kultur finden.
Im Winter bietet das Riesengebirge die besten Möglichkeiten in Osteuropa zum Skifahren, Rodeln und Langlaufen. Bekannt hierfür sind vor allem die Skizentren Spindleruv Mlyn (Spindler Mühle), Harrachov, Pec pod Snezkou, Karpacz und Sklarska Poreba. Es stehen eine Reihe weiterer Skiareale zur Verfügung.
Im Sommer laden sehr gut beschilderte Wander- und Mountainbike-Strecken ein, die Flora und Fauna des einzigartigen Areals zu erkunden. Schwimmbäder, Berghütten und Cafes sorgen an heissen Tagen für Erfrischung und Erholung.

Reisezeit:
Im Jahreswechsel zu Weihnachten und Sylvester ist die absolute Hochsaison im Riesengebirge. Zu dieser Zeit sind die Unterkünfte in der Regel ausgebucht. Hier ist es erforderlich unbedingt vorher zu reservieren! Von Januar bis Anfang März ist die beste Zeit für Wintersport. Im Mai beginnt die Wander- und Fahrradsaison die Ihren Höhepunkt in der Hauptreisezeit von Juli bis August erreicht. Der Herbst ist ein Geheimtipp für Wanderer und Radler. Meist schönes Wetter und herrliche Farbkompositionen in den Wäldern. Zu dieser Zeit zwischen September und November kann es aber auch schon mal Schnee in den höheren Lagen geben. Ende November, Anfang Dezember startet die Wintersaison.

Strom: 220V Wechselstrom.

Outdoor-Sport
Fahrradturistik
Wandern
 
Naturschutz im Riesengebirge
Naturschutz im Riesengebirge Viele Besucher nehmen nicht wahr, daß die Riesengebirgs-Natur ernsthaft bedroht ist. Es ist Paradox, daß renommierte internationale Institutionen (holländische Stiftung FACE, EU, UNESCO, die Weltbank) helfen, die wertvolle Natur im Riesengebirge zu retten, wir selbst vernichten sie dagegen ständig. Größte Bedrohung sind heute nicht nur Umwelteinflusse, sondern auch die ungezügelte Touristeninvasion. Die Bemühungen zum Schutz der Natur haben eine ziemlich lange Geschichte. Heute sind dafür die Nationalparkverwaltungen zuständig. Mit Einhaltung der Besucherordnung und Beachtung der der Informationsschilder und -zeichen, kann jeder zur Einhaltung der Riesengebirgs-Natur beitragen.

MaB
KRNAP
KPN
 
Klima
Klima Das Riesengebirge ist für sein wechselhaftes Wetter bekannt. Das Wetter hat typisch ozeanischen Charakter.

Niederschlagsmengen:
Ca. 800mm im Jahr, auf den Kämmen ca. 1200-1400mm im Jahr

Schneedecke: von 100-300cm

Temperaturen: Jahresdurchschnitt: 0° bis +6°, kältester Monat Januar (-4,5° bis –7,2°), wärmster Monat Juli (8,3° bis 14°)
 
Währung
Währung Tschechische Seite Kronen (Kc), 1 Krone = 100 Heller. 28 Kronen entsprechen etwa 1 Euro. Tschechische Banknoten
Polnische Seite: Zloty (Zl, mezinarodni kod PLN), 1 Zloty = 100 Groszy. 3,8 Zloty entsprechen etwa 1 Euro. Polnische Banknoten

Geldwechsel:
In zahlreichen Wechselstuben oder Banken
An Geldautomaten kann mit EC-Karte oder Kreditkarte Geld abgehoben werden.
 
Geologische Karte
Geologische Karte 1) GRANIT
2) GLIMMERSCHIEFER, PHYLITEN
3) GNEISE
4) SCHIEFER
5) QUARZITEN
6) KRISTALLKALKSTEINE
 
KRNAP
KRNAP Der Riesengebirgs-Nationalpark (KRNAP) wurde 1963 als erster in der Tschechischen Republik gegründet. Seine Fläche beträgt 370 km2 (mit der Schutzzone 570 km2). Der Park gliedert sich in 3 Zonen, je nach der Schutzart – am strengsten sind die I. a II. Zone geschützt. Für den Schutz der Riesengebirgs-Natur ist die KRNAP-Verwaltung zuständig. Sie kümmert sich besonders um die Walderneuerung, Schutz gefährdeter Pflanzen- und Tierarten. Aber auch Bewachungs-, Forschungs- Informations-, Kultur- und Aufklärungstätigkeiten. Um die Sicherheit der Bergbesucher kümmert sich jedoch die Bergwacht.
Auf dem Parkgebiet finden die Besucher eine Reihe von Informationszentralen, sowie einige thematische Museumsausstellungen.
KRNAP-Verwaltung
Informationszentralen
 
KPN
KPN Der Karkonoski Park Narodowy (KPN) wurde 1959 gegründet. Seine Fläche beträgt 55 km2. Für den Schutz der Riesengebirgs-Natur ist die KPN-Verwaltung zuständig. Um die Sicherheit der Bergbesucher kümmert sich jedoch die Bergwacht.
Auf dem Parkgebiet finden die Besucher eine Reihe von Informationsstellen, sowie einige thematische Museumsausstellungen.

Sitz der KPN
 
MaB
MaB 1992 wurde das Riesengebirge (Die Gebiete von KRNAP und KPN) zum Netz internationaler biosphärischer Reservate zugeordnet. Die biosphärischen Reservate werden von der UNESCO im Rahmen des MaB-Projektes (Man and Biosphere = der Mensch und die Umwelt) erklärt. Es sind die wertvollsten und gefährdetesten Gebiete der Welt, die ihre Bedeutung für Einhaltung des Naturreichstums sowie des ökologischen Gleichgewichtes haben. So stellte sich das Riesengebirge zur Seite der Amazonenurwälder, afrikanischer Savannen Serenghetti, usw. UNESCO legt die Regelungen für den Schutz dieser Gebiete fest, und trägt dazu mit eigenen Finanzmitteln bei. Das biosphärische Reservat Krkonose-Karkonosze gliedert sich in 3 Zonen je nach der Schutzart: Kerngebiete (core) (I. a II. KRNAP-Zone), Puffergebiete (buffer) und Übergangsgebiete
 
Geschichte der Naturschutz
Geschichte der Naturschutz 1904 - Graf J. Harrach errichtete im Elbgrund das erste Naturschutzgebiet
1919 – Ausgabe erster tschechoslowakischer Veröffentlichung zum Schutz Riesengebirgs- Fauna
1922 – Errichtung des Naturschutzgebietes in der Kleinen Schneegrube in Polen
1923 - Professor Schustler liegt einen Vorschlag für die Ausweisung eines Nationalparks im Riesengebirge/Isergebirge vor
1930 – Ausweisung des Nationalparkss Kesselgruben
1949-1959 – Ausweisung von 6 Nationalparks in Polen
1959 – Errichtung des Karkonoski Park Narodowy (KPN) in Polen
1963 – Errichtung des Krkonossky narodni park (KRNAP) in Tschechien
1983 – Projekteinleitung zur Rettung des Riesengebirgs-Genofonds
1993 – ausgewählte Riesengebirgs-Torfbecken sind im Verzeichnis des Ramsarser Abkommens zum Schutz weltwichtiger Moraste angeführt
1993 – in Zusammenarbeit mit holländischer Stiftung Face begann das Erneuerungsprojekt für Riesengebirgs-Wälder
 
Die Zonen im Nationalpark Krkonose
Die Zonen im Nationalpark Krkonose
Die Zonen im Nationalpark Krkonose
Das Gebiet des Nationalparks wird nach der Beschaffenheit und nach dem Erhaltungszustand der Umwelt in die vier Schutzzonen gegliedert: I. Schutzzone, II. Schutzzone, III. Schutzzone und Schutzgebiet.
Die Schutzzone I umfasst Flächen mit den bedeutendsten Naturreichtümern wie z.B.: Kammgebiete, Gletscherkare, Wälder und Wiesen mit großer biotoptypischer Mannigfaltigkeit und bedeutende geologische Gebilde.

Diese im wesentlichen zusammenhängenden Flächen sind durch einige Enklaven ergänzt, wie z.B. Cernohorske raseliniste (Schwarzenberg-Hochmoor), Albericke lomy (Albendorfer Brüche), Rychorska kvetnice a prales (Blumengarten und Urwald im Rehorngebirge) u. a. Außerdem kann man hier Glazialrelikte sehen - durch die Eiszeit verdrängte Tier- und Pflanzengruppen, die auch nach Rückzug der Gletscher in wärmeren Gebieten verblieben, Hochmoore und die landschaft, die nicht zufällig an die arktische Tundra erinnert, es sind hier viele durch die langjährige Wirkung des Frostes, Schnees, Wassers und Windes auf die Festlandoberfläche entstandene Erscheinungen zu finden - charakteristische Felsgebilde aus Granit, Polygonböden, Kare (Gletschermulden), Muren (Erdrutsche), endemische Arten und Unterarten (Tiere und Pflanzen, die nur im Riesengebirge vorkommen), z.B. Habichtskräuter, Sudetischer-Mehlbeere, Böhmische Glockenblume u. a., von den Tieren Eintagsfliegen, Schließmundschnecken (Art von Landlungenschnecken) usw.

Die Schutzzone II umgibt meistens in einem breiteren oder schmaleren Gürtel die Schutzzone I. Zur Schutzzone II gehören Flächen mit den bedeutenden Naturreichtümern im Gebiet der oberen Waldgrenze und vom Menschen vor allem veränderte Ökosysteme des Waldes und der Wiese, die für die schonende und begrenzte forstliche oder landwirtschaftliche Nutzung geeignet sind. Hier können Sie Förstern oder Naturschützern im Terrain begegnen, von denen bestimmte regulierende und renatureirende Eingriffe zum Schutz von seltenen oder gefährdeten Arten oder Eingriffe zur Wiederherstellung naturnaher Waldbestände verrichtet werden. Es sind hier weidende landwirtschaftliche Haustiere zu sehen.

Die Schutzzone III stellt “Reste” vom Gebiet des Nationalparks Krkonose dar. In Anführungszeichen gesetzt, denn es geht um eine mehr als dreimal größere Fläche als beide Schutzzonen I und II zusammen. Diese Pufferzone wird intensiv zur Erholung und Tourismus genutzt, außerhalb der Bewaldung wird zusätzlich die Landwirtschaft betrieben, vor allem die Weiden- und Wiesenwirtschaft, und auch die Wälder werden entsprechend Naturschutzmaßnahmen zur Erhaltung der biologischen Mannigfaltigkeit im Schutzgebiet bewirtschaftet.

Zur Abschirmung des Nationalparks ist ein an den Nationalpark angrenzendes Gebiet als Schutzgebiet ausgewiesen, dessen Schutzzweck die Einrichtung einer Schutzzone zur Verhinderung schädlicher Einwirkungen auf den Nationalpark ist. Hier befinden sich die bedeutensten Erholungs- und Wintersportzentren, wie z.B. Harrachov, Spindleruv Mlyn, Pec pod Snezkou, Velka Upa. Im Schutzgebiet werden landwirtschaftliche Nutzflächen intensiv bewirtschaftet, es werden Viehzcht und eine ökologisch verträgliche Bodennutzung gefördert, es gibt hier gute Bedingungen zur Herstellung von Ökoprodukten.
 
Blauer Nachtigall
Blauer Nachtigall Torfbecken und Tundrabiotope an Riesengebirgs-Kämmen werden oft „Inseln arktischer Natur mitten in Europa" genannt. Die blauer Tundranachtigall ist ein gutes Beispiel dafür. Im Riesengebirge nistet eine isolierte Population von 25-30 Paaren. Die Nächsten finden wir erst in skandinavischen Torfbecken. Diese Art gehört zu den seltenen und schönsten Vogelarten im Riesengebirge.
 
Fahrrad, Rennrad, Trekkingrad und Mountainbike
Fahrrad, Rennrad, Trekkingrad und Mountainbike Die Bikearena Riesengebirge - Berge voller Erleben

Ob mit dem Rennrad, Tourenrad oder Mountainbike, das Riesengebirge ist immer Garant für
wunderschöne Touren mit Genuss und Ausblick.
Von leichten Touren im Riesengebirgevorland bis zu fahrtechnisch und konditionell anspruchsvollen
Touren in den Bergen. Da ist für jeden Radler was dabei.Touren. Wenn Sie ungern den Berg rauffahren, können Sie eine Seilbahn benutzen und lange Abfahrten genießen. Sie können im Riesengebirge auch die Bike-Shuttle-Bus-Linie benutzen um an den Start- oder vom Endpunkt einer Tour an/abzureisen. Bis auf die „Zone 1“ im Nationalpark kommt man mit dem Bike fast überall hin. Fahrradgeschäfte, Service und Fahrradverleih finden Sie fast in jedem Dorf.
Beachten Sie auch die Pauschalangebote für Mountainbiker!
 
Granit
Granit
Granit
Überwiegener Teil des polnischen Riesengebirges und der ganze Hauptkamm von Harrachova bis zu der Schneekoppe besteht aus Granit. Heißes Granitmagma drang im Paläozoikum in die Umgebungs-Krystallkalksteine ein und bildete einen Granit-Massiv mit Dicke bis zu 5 km. An der
Kontaktfläche vom Magma und der Karbonatgesteine entstanden die Riesengebirgs-Erzlager (Riesengrund, Heiliger Peter, Kleine Upa).
Typisch für die Granitkämme sind etwas gerundete, geebnete Gipfel.
Auch das Riesengebirgs-Granit ist von zahlreichen Kluften durchgedrungen, nach welchen es dann
Zum typischen Zerfall in die Quaderblöcke kommt (Abb. – Quaderblöcke am Pancavsky Wasserfall.
An den Kämmen sind Toren zu finden- Felsengruppen, bei welchen die Erosion die scharfen Quaderkanten in zu einer Laibgestalt abgeschliffen hat.
 
Fahrrad-Bus
Fahrrad-Bus Der Cyklobus fährt vom 3 Juni bis 30. September 2006:
Juni - Samstags und Sonntags;
Juli, August - täglich;
September - Samstags und Sonntags, Feiertage, Donnerstage.

Der Cyklobus ist eine Lienenbusverbindung die speziell für Fahrradfahrer im Riesengebirge eingerichtet wurde. Bei dem Bus handelt es sich um einen normalen Linienbus bei dem die Möglichkeit besteht bis zu 15 Fahrräder mitzunehmen. Selbstversändlich können auch Wanderer den Bus benutzen.

Die Fahrpreise erfahren Sie im Bus. Der Transport des Fahrrades kostet pauschal 10 Kronen.
 
Wandern
Wandern
Wandern
Wandern
Das Riesengebirge ist ein Wanderparadies, in dem Sie eine einmalige Landschaft in Europa hautnah erleben können. Die rauhe Natur auf den Kämmen und Gipfeln der Berge fordert Sie und wird Sie erleben lassen. Wer die steinigen Pfade gegangen ist und die langen Anstiege bezwungen hat wird belohnt von Ausblicken mit Weitblick. Wer den Wind auf seiner Haut fühlt und das Panorama genießt wird schnell verstehen warum dieser Ort etwas ganz besonderes ist und auch die Entstehung der vielen Sagen und Geschichten um das Riesengebirge nachvollziehen können.

Das Wandern hat hier eine sehr lange Tradition. Schon Goethe wanderte auf die Schneekoppe (1602m) um sich von dort den Sonnenaufgang zu genießen. Die Wanderwege sind gut ausgeschildert und mit verschiedenen Farben markiert (rot, blau, gelb und grün). So ist es auch für Besucher die zum ersten Mal hier wandern mit einer Wanderkarte nicht schwer sich zu orientieren.

Da das Wetter im Riesengebirge innerhalb von einer Stunde umschlagen kann, empfiehlt sich immer eine Wanderkarte, Regenkleidung und wärmende Kleidung auf einer Wandertour mitzuführen. Wandern sie nur auf erlaubten Wegen und nehmen bitte Rücksicht auf die empfindliche Riesengebirgs-Natur. Im Nationalparkgebiet ist es erlaubt Hunde an der Leine mitzuführen.

Informationen zu Wanderwegen finden Sie auch im ergis-system unter der Rubrik Routen. Im ergis-shop finden Sie Bücher mit Wanderrouten und Karten.

Wenn Sie Fragen zum Thema Wandern haben oder eine geführte Wanderung machen helfen wir Ihnen gerne Weiter:
e-mail: info@ergis.cz
Tel.: +420 499 422 144

Krkonose
Berge voller Erleben
 
Der Seilgarten MonkeyPark
Der Seilgarten MonkeyPark
Der Seilgarten MonkeyPark
Der Seilgarten "MonkeyPark" in Spindleruv Mlyn. Der längste Seilpark im Riesengebirge befindet sich direkt unter dem Eingang der Sommer-Rodelbahn.

Der MonkeyPark ist eine Attraktion für Erwachsene und Kinder mit einer Minderstgröße von 140 cm. Er ist so konzipiert, dass auch der nicht trainierte Besucher ihn durchklettern kann. Ein wunderbares Ergebnis für alle an der frischen Luft von Spindlermühle.

Ihr bewältigt Hindernis für Hindernis, die an Tragseilen an Bäumen in einer Höhe von 3 –7m befetigt sind.
Auf den Bäumen sind Platos, wo man sich nach jedem Streckenabschnitt ausruhen kann.

Jeder Besucher ist gegen einen Absturz mit Seilen gesichert, bekommt eine Einweisung und steht immer unter Aufsicht.

Kletterspaß für Jeden!

Riesengebirge - Berge voller Erleben
 
Nordic-Walking
Nordic-Walking Das Riesengebirge ist für Nordic Walking sehr gut geeignet!
Wunderbare breite Wege auf den Kämmen fordern nicht nur Ihre Ausdauer. Alle Sinne werden hier angesprochen. Anders als in den Alpen, wo die Wege oft sehr steil und stufig sind, kann man im Riesengebirge entweder mit einem gemäßigten Anstieg oder mit dem Lift auffahren und dann mit ein bisschen Auf und Ab auf den Kämmen des Riesengebirges Panorama, Natur und Höhenluft genießen.

Der Tourismusverband ZPK bietet Neueinsteigern Kurse von international lizensierten Trainern.
E-mail: zpk@ergis.cz

Nordic-Walking Pauschalangebote
 
Reitpferde
Reitpferde Besucher des Nationalparks Riesengebirge können bei vielen Reitställen Ausritte buchen. Die Reitställe müssen in Besitz einer Erlaubniss von der Nationalparkverwaltung (KRNAP) sein. Viele dieser Reitställe veranstalten geführte Ausritte im Nationalparkgebiet. Sie bieten auch Reitstunden, für Erwachsene und Kinder, Schnupperkurse, etc... . Einige dieser Reitställe haben auch Miet-Boxen. Speziel im Winter giebt es ein größes Angebot an Reitwegen im Nationalpark-Areal.
 
Kristallkalksteine (Gneise, Glimmerschiefer, Phyliten, Quarziten)
Kristallkalksteine (Gneise, Glimmerschiefer, Phyliten, Quarziten)
Kristallkalksteine (Gneise, Glimmerschiefer, Phyliten, Quarziten)
Kristallkalksteine (Gneise, Glimmerschiefer, Phyliten, Quarziten)
Es sind die häufigsten Riesengebirgserze (Gneise, Glimmerschiefer, Phyliten, Quarziten). Sie bildeten sich im starohorach und Paläoziokum. Gewaltiger Druck und hohe Temperaturen gebirgsbildenen Prozesse umschmelzten damals die ursprünglichen Schichten von Meeresablagerungen und Eruptionsmassen zu neuen Gesteinen. Für viele Kristallschiefer ist die Schichtenstruktur typisch.
Die Kristallschiefer zerfallen im Unterschied zum Quaderzerfall des Granites in scharfkantige Bruchteile. Auch deshalb sind die Kämme aus Kristallschiefern kantiger und steiler. Und Steine des Kammschuttes sind in ihrer Gestalt unterschiedlich, je nach dem, aus welchem Gestein sie enstanden sind.
Aus Kristallschiefern ist der innere Tschechische Rücken mit seinen anliegenden Gabelungen und ein Teil des Hauptkammes von der Schneekoppe in Richtung Ost. Die Kristall- schiefern sind gegen Erosion widerstandsfähiger als Granit, also sind ihre Kämme nicht so geglättet, und haben steilere Hänge (Ziegerücken, Riesenrücken, Schneekoppe,...).
 
Wassersport
Wassersport
Wassersport
Wassersport
Im Nationalpark Riesengebirge stehen nur die Flüsse Jizera und Labe für nichtmotorisierte Boote (Kayak, Kanu, Schlauchboot) zur Verfügung. Die Jizera kann auf Ihrer vollen Länge befahren werden. Die Labe, kann nur
vom Labska dam in Spindler Mühle Flüssabwärts befahren werden. Für die Labe benötigt man eine Genehmigung der Nationalparkverwaltung. Die Genehmigung kann man im Infocenter des Nationalparks in Spindleruv Mlyn erwerben. Die Genehmigungen sind pro Tag in der Anzahl limitiert und wird auch nur bei genügend hohem Wasserstand erteilt. Die Beste Zeit für den Wassersport ist der Frühling wenn das Schmelzwassen von den Bergen kommt.

Die Ein- und Ausstiegsstellen sind mit Schildern markiert. An allen anderen Stellen ist es untersagt ein- oder auszusteigen!

Wasserstrecke Jizera/Iser
Wasserstrecke Labe/Elbe

Mehr Infos erhalten Sie ind den Infocentern vom Nationalpark in Spindleruv Mlyn oder in Harrachov
 
Paragliding
Paragliding Für die Freunde der Lüfte gibt es im Riesengebirge sieben Start- und landepunkte für Paraglider und Drachenflieger. Diese sind in Harrachov - Certova hora; Rokytnice nad Jizerou - hillside of Lysa hora; Horni Misecky - Misecky plain; Spindleruv Mlyn - Medvedin and Plan; Vrchlabi - Zaly; Janske Lazne - Cerna hora und auf den meisten Wanderkarten eingezeichnet.

Vor dem Start müssen Sie sich über die Koridore und Landepunkte informieren. Auskunft erteilen die Informationscenter des Nationalparks. An allen anderen Stellen im Nationalpark ist es verboten.
 
Klettern
Klettern
Klettern
Die Berge im Riesengebirge mit ihren abgerundeten Formen sind nicht geeignet zum Klettern. Einzelne Felsformationen "Thoren" befinden sich nur in der I. und II. Zone des Nationalparks und sind nicht zugänglich für Besucher und Kletterer.
Es gibt jedoch vier Plätze wo das Klettern erlaubt ist:

- Hnede skaly bei Strazne
- Hranostaji skala bei Strazne
- Emin kamen bei Labska, Spindleruv Mlyn
- Lubosske skaly bei Harrachov

Im Rest des Nationlaparks ist das Klettern verboten.

Mehr Informationen erhalten Sie bei:
Informationszentrum des Nationalparks Riesengebirge Spindleruv Mlyn (+420) 499 433 228
Informationszentrum des Nationalparks Riesengebirge Harrachov (+420) 481 529 188

Geo-, und Geomorphologiosches

Es gibt jedoch nicht weit vom Riesengebirge entfernt Tafelberge die sich hervorragend eignen zum Klettern:
Prachovske skaly von Vrchlabi ca. 30km
Adrspasske skaly von Vrchlabi ca. 70km
 
Skifahren
Skifahren
Skifahren
Das Riesengebirge sind sehr populär bei Downhill Skifahrer. Die finden hier eine Menge an Skiliften, Sesselbahnen und Skipisten alle arten von längsten und schwierigsten in Tschechische Republik bis zu Übungswiesen für Kinder und Anfänger.

Skiarealen bieten komplexe Dienstleistungen für einen angenehmen Urlaub: Kunstoffschnee auf den Skipisten, Nachskifahren, Skiverleih, Skischulen, Unterkunft, Restaurants, Imbiss und viel mehr Sportmöglichkeiten ...

In den größeren Skizentren stehen auch Skibuse zur Verfügung, die transportieren Turisten vom Hotel auf die Piste und zurück (meistens kostenlos). Fahrpläne gibt es in Infozentren, im Hotels und auf den Bushaltestellen.
 
Kalkstein
Kalkstein In den Kristallkalksteinen erscheinen Einsätze und Linsen von Kristallkalksteinen und –dolomiten. An einigen Orten in Riesengeibrge wird auch gefördert (Schwarzer Grund, Horni Lanov, Trockener
Grund, früher auch in Stra_ne). Nach dem Polieren wird Kalkstein für Fließen (Marmor), für Kalkfertigung usw. verwendet. Im Kalkstein bilden sich im Riesengebirge auch kleinere Höllen.
<<< Bereits verlassene Grube in Strazne lieferte das gefragte Bildhauermarmor.
 
Skilaufen
Skilaufen
Skilaufen
Skilaufen
Für Langlauf Sportfreunde gibt es im Riesengebirge ca. 550 km preparierte Loipen und Skatingpisten. Die Loipen und Pisten sind durch Stangen oder Schilder markiert. Die Wanderwege können auch für Langlauf benutzt werden und sind mit den typischen Wanderwegmarkierungen in den meisten Karten eingezwichnet und markiert. Die Markierung hierfür besteht aus drei Streifen: oben weiss, mittig eine Farbe (rot, blau, gelb oder grün) und
unten wieder ein weisser Streifen. Verschiedene Wanderwege sind jedoch im Winter wegen Lawienengefahr gesperrt!

Viele Langlaufstrecken sind mit der Langlauf-Magistrale die von West nach Ost über Harrachov, Spindlermühle, Pec pod Snezkou, Mala Upa bis Zacler das Riesengebirge durchzieht verbunden. Die Magistrale ist mit Stangen markiert. Der größte Teil der Magistrale ist für den klasischen Langlauf prpariert. Es ist auch möglich von der Magistrale in den polnischen Teil des Riesengebirges zu fahren (Skifahrer-Grenzübergang). Bitte immer Pass oder Personalausweis mitführen.

Wenn das Wetter sich verschlechtert oder Sie Ihre Tour in mehrere Abschneitte aufteilen möchten finden Sie hier Unterkünfte die Sie ohne vorherige Resevierung (bei mehreren Personen oder Gruppen bitte trotzdem vorher immer anrufen) aufnehmen.

Karten und Informationen zu Langlaufstrecken finden Sie hier im ergis-system, e-shop, oder in den Informationscentren.
 
Dogsledding
Dogsledding Im Winter können Sie im Riesengebirge Hundeschlitten-Teams treffen. Die Gespanne sind meist rund um Vrchlabi (Hohenelbe) und im Riesengebirgsvorland unterwegs. Die Czech Association of dogsledding - Mushers Club Krakonos, hat eine Auswahl an Strecken bestimmt die von Mitgliedern der Association befahren werden können. Für Gastgespanne erteilt auf Anfrage die Nationalparkverwaltung eine FahrerlaubnissNational Park Authorities.

Im Riesengebirge gibt es auch Musher (so nennt man die Führer eines Gespann) die mit Touristen eine Hundeschlittentour machen. Wenn Sie mehr Informationen zu diesem Thema haben möchten rufen Sie einfach an: Tel.: +420 499 422 144 oder schreiben einen Mail: e-mail at info@ergis.cz. Es giebt auch die Möglichkeit ein Gespann zu mieten.
 
Höhlen
Höhlen
Höhlen
Im Riesengebirge sind mehr als zwanzig kleinere Höhlen, besonders am südlichen und östlichen Gebirgsrand zu finden. Sie wurden vom fließendem Unterwasser im Kalkstein gebildet. Die meisten haben auch keinen natürlichen Eingang von oben – ihre Eingänge wurden bei der Kalksteinförderung entdeckt. Manche warten noch vielleicht auf ihre Entdeckung.
Die Riesengebirgs-Höhlen können nicht mit denen von Moravsky kras verglichen werden – das betrifft ihre Größe sowie Verzierung. Wir finden hier zwar keine großen Flüsse, es gibt hier jedoch Höhlen mit tiefen
unterirdischen Seen, die bisher nicht genügend untersucht wurden. Tropfsteinverzierung der Riesengebirgs-Höhlen ist sehr sparsam. Ausnahme: die Höhle Trucovna (siehe Abbildung 2),.
In enger Nähe des Riesengebirges befinden sich die öffentlich zugänglichen Höhlen Bozkovske jeskyne mit reicher Verzierung.
 
Karen
Karen
Karen
In den Eiszeiten im älteren Quartär bildeten sich im Riesengebirge mehrere Gletscherzungen. Die Eismassen "fließten" langsam hinunter und schleiften die Talenden in eine Kesselform – sog. Kar, und weiter unten dann in die U-Form (ein vom Fluß modellierts Tal hat eine V-Form). Im Riesengebirge werden die Karen "Gruben" genannt.

Das langsam herabfließende Eis schiebte Geröll und Steine vor sich – ihre Anhäufungen werden Moränen genannt. Die Frontmoräne hat in einigen Fällen das Tal abgedämmt, also konnte das Wasser vom schmelzenden Gletscher nicht abfließen – so entstanden die Gletscherseen. Wir finden sie besonders an der polnischen Seite des Riesengebirges. Im Riesengebirge werden die Gletscherseen auf polnisch "Staw" genannt.
 
Karling - Schneekoppe
Karling - Schneekoppe Eine Ausnahme zwischen den Riesengebirgs-Gipfeln ist die Schneekoppe, die aufgrund der
Gletschererosion von drei Seiten solange "abgeschnitten" wurde, bis nur die Spitze geblieben ist. Die entstandene Pyramide wird fachlich "Karling" genannt.
 
Thoren
Thoren
Thoren
Für die Riesengebirgs-Kämme sowie die polnischen Hänge sind isolierte turmförmige felsen typisch, die sogenannten Thoren. Sie entstanden während des Mesozoikum und Tertiärs, wann von der Erosion die umliegenden, weniger widerstandsfähigen Gesteine verletzt und abgetragen wurden. Dadurch wurden die Granitblöcke bloßgelegt, die früher tief unter der Erde steckten. Die bloßgelegten Granitblöcke sind dann, wie es für Granit üblich ist, besonders ducht Frostwirkung in kantige Quadern zersprungen. Aufgrund weiterer Erosion und Glättung bekamen sie ihre heutige Laibform.
Im Riesengebirge werden die Thoren "Steine" genannt – zum Beispiel "Mittagsstein" (siehe Abbildung 1), "Herrensteine", "Mädelsteine" (siehe Abbildung 1), "Harrachsteine", …
 
Steinerne Polygone
Steinerne Polygone
Steinerne Polygone
Steinerne Polygone
Auf den meisten Riesengebirgs- Kämme bildete die
Frosterosion in den Eiszeiten Stein- und Felsenmeere.
Von der Höhe oder bei genauer Beobachtung ist die regelmäßige Anordnung dieser Steine sichtbar – es geht um eine Art beinahe rundlicher Ornamente – Polygone. Es ist kein Werk außerirdischen Zivilisationen,
sondern des Frostes.
Das Wasser zwischen den Steinen zerfriert und schmilzt wieder. Dadurch variiert andauernd sein Volumen und die feineren und groberen Steine werden voneinander weggedrängt und sortiert. So entstehen beinahe regelmäßige Polygonalmuster. Der Frost drängt die größeren Steine von der Polygonmitte zu seinen Rändern weg. An der Kontaktfläche zweier Polygonen werden die Steine gegenüber einander gedrückt und werden in eine unnatürliche senkrechte Stellung aufgestellt.
Manche Polygone bestehen nur aus den Steinen, bei anderen ist die Mitte mit feinerem Geröll oder mit Boden ausgefüllt, auf welchen dann Gras oder kleine Sträuche wachsen. Die Polygone an den Hängen bilden aufgrund der Anziehungskraft der Erde und Herabfließen des matschigen Bodens längliche Furchen.
 
Wasserfälle
Wasserfälle In den höchsten Riesengebirgs-Lagen quellen einige Bächer und Flüsse. Auf dem Wege ins Tal müssen sie große Höhenunterschiede überwinden. An derart Stellen entstehen dann die Wasserfälle. Die größten
sind in den großen Gletschertälern zu finden – Elbgrund, Aupergrube usw. Am höchsten (149 m) ist der Wasserfall an der Pan_ava an der Kante des Elbgrundes. Der Fluß Pan_ava quellt am Pan_aver Torfbecken (unweit der Elbe-Quelle). Fällt dann über die Granitfelsen in das Tal und mündet in die Elbe. Unweit des Wasserfalles führt ein Wanderweg zu zwei Aussichtsstellen. Um die Wasserfälle sind seltene Pflanzen- und Tierarten zu finden, die an hohe Umgebungsfeuchtigkeit gebunden sind.
 
Riesentöpfe
Riesentöpfe Eine Art der Wasssererosion ist die sog. Evorsion, die den Felsboden im Fluß mit den mitgenommenen Steinen und mit Sand wie mit Schmirgelpapier schleift. Dort wo Wasserwirbeln entstehen, wühlt das Wasser die sog. runden "Riesentöpfe" aus – die häufig in den Riesengebirgs-Flüssen und –bächern vorkommen.
Nach Millionen von Jahren können die Riesentöpfe sehr tief werden. Außergewöhnlich gut entwickelte Riesentöpfe sind an der Iser bei Vilemov zu sehen, direkt unter der Straßennavigation (siehe Bild). Schöne Riesentöpfe im Granit sind auch am Fluß Mummel unweit von Harrachov zu finden.
 
Wiesenschnarcher
Wiesenschnarcher Das Attribut "unsichtbar" verdient von den Riesengebirgs-Vögeln der Wiesenschnarcher am meisten. Von den Bergwiesen ist seine unverwechselbare Stimme weit zu hören, ihn selbst zu sehen ist jedoch beinahe unmöglich. Seine Stimme würde man nicht für eine Vogelstimme halten, eher für Geräusche alter Holzwalke: wiederholtes reep-reep reep-reep (Umschreibung als krex-krex ist auch Basis seiner lateinischen Benennung). Dazu ist er meist in der Dunkelheit zu hören.
 
Schwarzer Storch
Schwarzer Storch Den weißen Storch kennt jeder gut seit der Kindheit, sein „schwarzer Verwandter" ist weniger bekannt. Er ist zwar beinahe gleich groß, nistet jedoch im Wald, fängt seine Beute um die verborgenen Bergbächer. Sehen können wir ihn meist nur beim Kreisen hoch auf dem Himmel. Also aufmerksam beim beobachten: weißer Bauch, jedoch Hals und Flügel ganz schwarz. Im Riesengebirge häufiger als weißer Storch.
 
Leinfink
Leinfink Weitere Art, die ursprünglich nur im Knieholz über oberer Waldgrenze nistete, und erst in den letzten Jahren in niedrigere Lagen abgestiegen ist, inklusive Riesengebirgsvorland. Im Knieholz ist er jedoch am häufigsten zu finden. Er gehört zu den Bergvögeln, die unserer Aufmerksamkeit auf den Gebirgskämmen nicht entgehen können. Er ist an seiner typischen zirpenden Stimme zu erkennen.
 
Bergamsel
Bergamsel Uns allen gut bekannte schwarze Amsel mit weißem Halbmond auf der Brust, ist das nicht Unsinn? Nein, genauso sieht nämlich die Bergamsel aus. Sie ist ein weiterer typischer Vertreter der Bergvögel. Ziemlich häufig im Riesengebirge, auf Bergwiesen und an Waldrändern kann man problemlos eines der etwa 300 nistenden Paare beobachten. Sie kommen nur in höheren Lagen über 800 m vor.
 
Wiesenpieper
Wiesenpieper Vogelarten, denen Sterben der Wälder passt, gibt es nicht viele, aber der Wiesenpieper gehört zu ihnen. Er nistete ursprünglich nur auf Wiesen über oberer Waldgrenze, heute bewohnt er ausgedehnte Kahlflächen inmitten der Wälder und seine Anzahl steigt ständig.
 
Besucherordnung des Nationalparks Krkonose
Besucherordnung des Nationalparks Krkonose
Besucherordnung des Nationalparks Krkonose
Besucherordnung des Nationalparks Krkonose
ARTIKEL 1
Einführende Verordnungen
1)Der Zweck dieser Bekanntmachung besteht in der Gewährleistung der Funktionen des Nationalparks Krkonose (weiter nur Nationalpark), die aus seiner Bestimmung hervorgehen, die natürlichen Werte dieses Gebietes für die Erhaltung stabiler Öko-Systeme, sowie für wissenschaftliche, erzieherische und kulturelle Nutzung zu schützen. Insbesondere verfolgt sie das Ziel, dem Regime touristischer und Urlaubsaktivitäten nützliche Einschränkungen aufzuerlegen.
2) Die Besucherordnung ist eine ernst zu nehmende allgemeinverbindliche Rechtsvorschrift. Sie bezieht sich auf sämtliche physischen und rechtlichen Personen, die sich auf dem Gebiet des Nationalparks aufhalten oder irgendwelche Tätigkeiten entwickeln. Für abweichende Verhaltensweisen, die den Rahmen dieser Bestimmung überschreiten, ist die Zustimmung der Verwaltung des Nationalparks erforderlich.

ARTIKEL 2
Das Verbot und die Einschränkung einiger Tätigkeiten
1) Auf dem gesamten Gebiet des Nationalparks ist es verboten:
a) auf Flächen zu laufen oder zu fahren, die im Zuge der Walderneuerung neu bepflanzt wurden
b) in Höhlen und andere unterirdische Räume einzudringen
c) mutwillig Tiere aufzuscheuchen oder freilebende Lebewesen einzufangen
d) wildwachsende Pflanzen oder ihre Teile, ausgenommen Waldfrüchte, zu sammeln
e) Abfälle wegzuwerfen und Quellen und Gewässer zu verunreinigen oder zu beschädigen
f) Einrichtungen zu beschädigen oder mit ihnen zu manipulieren, die im Terrain angebracht wurden, um der Touristik und der Erholung zu dienen, z. B. touristische Wegezeichen, Informationstafeln, Ruheplätze, Aussichtpunkte und andere allgemeinnützliche Einrichtungen
g) Hunde frei herumlaufen zu lassen
h) solche Handlungen zu betreiben die zu Schäden an der natürlichen Umgebung führen können und die im Gegensatz zur Bestimmung des Nationalparks stehen, insbesondere die Ruhe durch unnötigen Lärm zu stören u. a.
i) sportliche, touristische und andere Massenveranstaltungen zu organisieren und durchzuführen
j) mobile Skilifte zu installieren, Ski-Langlauf- und Abfahrtsstrecken zu trassieren, Sommer- und Winterwanderwege zu markieren
k) Lagerfeuer anzulegen und zu campen
l) zu reiten oder mit Hundegespannen zu fahren
m) Wassersporte außer der Iser und dem Oberlauf der Elbe von der Talsperre Labska bis zur Kukacka zu betreiben
2) Die Verwaltung kann and besonderen Stellen, bzw. zu bestimmten Zeitpunkten die Tätigkeiten erlauben, die unter den Buchstaben i), j), k), l) und m) des Absatzes 1) aufgeführt sind. Unter dem Begriff „Massenveranstaltungen“ sind nicht jene zu verstehen, die auf ordentlich festgelegten Ski-Wanderwegen und Abfahrtsstrecken durchgeführt werden. Diese Veranstaltungen sollten aber im Voraus der Verwaltung gemeldet werden.
3) Zur Winterzeit ist es auf dem Gebiet des Nationalparks verboten, Forsteinrichtungen, die der Zufütterung des Wildes dienen oder Überwinterungsgehege aufzusuchen (mit Ausnahme gekennzeichneter Wanderwege).
4) In den Gebieten der I. und II. Zone des Nationalparks ist es ausser den im Absatz 1) aufgeführten nicht erlaubten Tätigkeiten verboten, Waldfrüchte zu sammeln und die gekennzeichneten Wanderwege zu verlassen, z. B. zur Winterzeit sich ausserhalb der Stangentrassierung zu bewegen, einschliesslich Ski-Alpinismus.
5) Bei ungenügender Schneedecke sind die Besucher verpflichtet, die zeitweilige Schliessung eines Abschnittes der Stangentrassierung durch die Verwaltung zum Schutze der Natur zu respektieren.
6) Die Bedingungen zur Einfahrt, dem Verbleib und der Fahrt von Motorfahrzeugen auf dem Gebiet des Nationalparks, einschliesslich entsprechender Gebühren wird durch die Bekanntmachung Nr. 2/1995 der Verwaltung geregelt und Personen, die sich auf dem Gebiet des Nationalparks aufhalten, sind verpflichtet sie einzuhalten.

ARTIKEL 3
Berg-Radwanderungen
Auf dem Gebiet des Nationalparks ist es nicht gestattet, auf Fahrrädern ausserhalb von Strassen, Ortskommunikationen oder Wegen zu fahren, die nicht ausdrücklich und mit der Zustimmung der Verwaltung zu diesem Zweck gekennzeichnet wurden. Wege, die zur Berg-Radtouristik benutzt werden können und die Betriebsbedingungen werden in einer selbständigen Entscheidung der Verwaltung dargelegt.

ARTIKEL 4
Bergsteigen und Fliegerei
Auf dem Gebiet des Nationalparks ist es verboten Bergsteigen in Gebieten ausser den folgenden zu betreiben:
– Hnede skaly (k. u. Strazne, Nr. 1958/1)
– Hranostaji skala (k. u. Strazne, Nr. 1958/1)
– Emin kamen (k. u. Labska, Nr. 103/16,17)
– Lubosske skaly (k. u. Harrachov, Nr. 1033/36).
Alle natürlichen Bestandteile des Bergsteigerterrains und seiner näheren Umgebung sind maximal zu schonen.
2)Das Fliegen mit Gleitschirmen und Hängegleitern ist auf dem Gebiet des Naturparks mit Ausnahme der durch den selbständigen Beschluss der Verwaltung festgelegten Betriebsflächen und Flugkorridore verboten. Die Fluggebiete werden mit Informationstafeln mit Piktogramm ausgeschildert.

ARTIKEL 4a
Wassersporte
1) Die Iser und der Oberlauf der Elbe von der Talsperre Labska bis zur Kukacka können mit den Wasserfahrzeugen ohne Motorantrieb befahren werden.
2) Die Boote dürfen nur an den mit Informationtafeln ausgeschilderten Anlegestellen eingesetzt bzw. aus dem Wasser geholt werden.
3) Die Wassersportarten können auf der Elbe nur mit der Genehmigung der Verwaltung in der Zeit von 8 bis 18 getrieben werden. Die Genehmigung mit weiteren Bedingungen zum Befahren wird vom Zentrum des Terraindienstes der Verwaltung in Spindleruv Mlyn erteilt.

ARTIKEL 5
Informations-, Erziehungs-, und Kulturtätigkeit
Der Naturschutz, die erzieherische und kulturelle Nutzung des Nationalparks wird von dessen Verwaltung geleitet und organisiert. Zu diesem Zweck wurden in Pec pod Snezkou, Spindleruv Mlyn, Vrchlabi, Harrachov und Rokytnice nad Jizerou. Informationszentren eingerichtet. Zur Gewährleistung dieser Tätigkeit arbeitet die Verwaltung mit den Stadt- und Gemeindeämtern zusammen. Die genannten Zentren geben Informationen über die Schliessung von Wanderwegen (gem. des Artikels 2, Abs. 5) und über Rad-Touristikwege. (gem. Artikel 3) u. ä.

ARTIKEL 6
Naturwächter, Strafen
Die Kontrolle der Einhaltung der Bestimmungen dieser Bekanntmachung und der anderen allgemein verbindlichen Rechtsvorschriften, die den Naturschutz betreffen, wird von der Verwaltung durch Naturwächter durchgesetzt. Die Wächter sind nach Vorzeigen ihres Dienstausweises berechtigt:
a) die Identität der Person festzustellen, die Rechtsvorschriften auf dem Gebiet des Naturschutzes
b) verletzt Blockstrafen bis zu einer Höhe von 1000 Kc zu erheben und zu kassieren
c) die störende Tätigkeit sofort einzustellen, sofern ihre Fortsetzung unmittelbar zu einer Bedrohung des Naturschutzes führt
d) die Person, die bei Verletzung von Rechtsvorschriften über den Natur- und Landschaftsschutz ertappt wird, zur Identitätsfeststellung zu ergreifen und diese dem Organ der Polizei der Tschechischen Republik zu übergeben; ertappte Personen sind verpflichtet zu folgen
e) von den Organen der Polizei der Tschechischen Republik Hilfe oder Zusammenwirken zu verlangen, soweit sie die Erfüllung ihrer Verpflichtungen nicht mit eigenen Kräften oder Mitteln gewährleisten können.
2) Die Verwaltung kann bei der Verletzung der Bestimmungen dieser Bekanntmachung physischen Personen eine Strafe bis zu 10 000 Kc erteilen; Rechtspersonen kann bei Ausübung ihrer Unternehmertätigkeit eine Strafe bis zu 500 000 Kc erteilt werden

ARTIKEL 7
Übergangs-, Gemeinschafts- und
Abschlussbestimmungen
1) Das Betretungsverbot gemäss Artikel 2, Abschnitt 4 bezieht sich nicht auf Eigentümer und Mieter dieser Grundstücke
2) Für den Zweck dieser Bekanntmachung dauert die Winterperiode von 15. 12. bis zum 15. 3.
3) Diese Bekanntmachung in der Fassung späterer Änderungen tritt am 15. April 1993 in Kraft.
 
Fink
Fink Er kommt häufig im Riesengebirge vor: jeder fünfte angetroffene Vogel im ganzen Gebirge und sogar jeder Dritte in den Wäldern ist ein Fink. Wir finden ihn in allen Umgebungen, vom Gebirgsvorland bis zur unteren Waldgrenze, weniger oft auch im Knieholz. Er fehlt nur in den höheren Lagen, wo keine Sträuche mehr wachsen.
 
Alpenbraunelle
Alpenbraunelle Weitere Seltenheit im Riesengebirge können wir nur an den Gipfeln beobachten, meistens im Schutt auf Hängen der Schneekoppe. Riesengebirgs-Lauer sind die nördlichsten Vorkommen dieser Art überhaupt. Obwohl die Population der p_vu_ka podhorni mit 15-20 Paaren sehr klein ist, hält sich im Riesengebirge diese Menge schon lange Jahrzehnte.
 
Bachamsel
Bachamsel Vogelart, die wegen ihrer Lebensart auf fließendes Wasser angewiesen ist. Nistet am Wasser, findet im Wasser ihre Nahrung und bewegt sich dort geschickt. Im Winter am eingefrorenen Bergbach: durch ein Loch im Eis springt die Bachamsel in das eiskalte Wasser, aus einem anderen mitunter einige Meterzehnt entfernten Loch springt sie dann trocken auf das Eis zurück. Ihr Federkleid schützt sie vollständig. Die Bachamsel ist auch ein Beispiel für ökologische Lehrbücher, also daß in der Natur alles miteinander zusammenhängt. Die Emissionen der Kohlenkraftwerke westlich vom Riesengebirge übersäuern den Regen und damit das Wasser. Sauress Wasser vernichtet die dort lebenden Nichtwirbeltiere. Je weniger Eintagsfliegen desto weniger die Bachamseln.
 
Lawinen Europäische Gefahrenskala
Lawinen Europäische Gefahrenskala
Lawinen Europäische Gefahrenskala
Warnstufe 1: Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt und stabil. Auslösung ist allgemein nur bei großer **) Zusatzbelastung an sehr wenigen, extremen Steilhängen möglich. Spontan sind nur kleine Lawinen (sogenannte Rutsche) möglich.

Warnstufe 2: Die Schneedecke ist einigen *) Steilhängen nur mäßig verfestigt, ansonsten allgemein gut verfestigt. Auslösung ist insbesondere bei großer **) Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

Warnstufe 3: Die Schneedecke ist an vielen *) Steilhängen nur mässig bis schwach verfestigt. Auslösung ist bereits bei geringer **) Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Fallweise sind spontan einige mittlere, vereinzelt aber auch große Lawinen möglich.

Warnstufe 4: Die Schneedecke ist an den meisten *) Steilhängen schwach verfestigt. Auslösung ist bereits bei geringer **) Zusatzbelastung an zahlreichen Steilhängen wahrscheinlich. Fallweise sind spontan viele mittlere, mehrfach auch große Lawinen zu erwarten.

Warnstufe 5: Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und weitgehend instabil. Spontan sind zahlreiche große Lawinen, auch in mäßig steilem Gelände, zu erwarten.

Zeichenerklärung:
*) im Lawinenlagebericht im allgemeinen näher beschrieben (z.B.Höhenlage, Exposition, Geländeform, etc.)
**) große Zusatzbelastung: z.B. Skifahrergruppe ohne Abstände, Pistenfahrzeug, Fußgänger/Alpinist
geringe Zusatzbelastung: z.B. einzelner Skifahrer, Schneeschuhgeher
Steilhänge Hänge, die steiler als 30 Grad abfallen
extreme Steilhänge bezüglich Neigung, Geländeform, Kammnähe, Bodenrauhigkeit besonders ungünstig
spontan ohne menschliches Dazutun

siehe auch - Region:
Klima, Skilaufen
 
Kauz
Kauz Nicht große, unauffällige Bergeule. Nicht zu sehen, jedoch zu hören. Wenn wir nachts in einem Bergfichtenwald wiederholtes pu-pu-pu pu-pu-pu hören, welches fahrendem Dampflock ähnlich ist, ist es ganz sicher dieser Kauz. Im Riesengebirge fahren nämlich keine Dampflocks mehr. Es leben dort ca. 100 Kauzenpaare.
 
Haubenmeise
Haubenmeise Zahlreiche Gattung der Meisen sind im Riesengebirge von 6 Arten vertreten – Kohlmeise, Blaumeise und babka eher in Tieflagen, schwarze Meise, Haubenmeise und Sumpfmeise eher höher. Die Haubenmeise mit Kaupe auf dem Kopf ist die typische Art der Fichtenwälder, welche empfindlich auf die Eingriffe in die Natur reagiert. In gesunden oder wenig geschädigten Fichtenwäldern ist sie häufig, aus den geschädigten Gebieten verschwindet sie langsam. Grund ist der Mangel an geeigneter Nahrung und schlechte Deckungsmöglichkeit vor ungünstigem Wetter und natürlichen Feinden. Dies gilt auch für andere Vogelarten – z.B. für die Sommerkönige, unsere kleinste Vogelart.
 
Telefone
Telefone Mobiltelefone haben bis auf wenige Ausnahmen, im ganzen Areal des Gebirges Empfang. Vorwahl in die Tschechische Republik 00420, nach Polen 0048.

Die Notrufnummern der Bergwacht
für Tschechien: +420 602 448 338
für Polen: 985 oder 601 100 300
Polizeinotruf: 112 oder 158

Notrufnummern
 
Waldbirkhahn
Waldbirkhahn Die Waldhuhnvögel sind im Riesengebirge mit 3 Arten vertreten: Federhahn, Waldkranich und Waldbirkhahn. Die ersten zwei sind durch das Waldsterben und übermäßige Störung vom Aussterben bedroht. Der Birkhahn im Gegenteil mag ausgedehnte Kahlflächen und seine Anzahlen steigen mäßig. Er gehört in Tschechien zu den stark gefährdeten Arten, im Riesengebirge leben ca. 150 Männchen.
 
Unterkunft im Riesengebirge
Unterkunft im Riesengebirge Das Riesengebirge bieten den Besuchern eine Menge an Unterkunft von Luxushotels bis billige Wohnungshäuser oder Kemps.
Hotel
Pension
Ferienwohnung
Ferienhouse
Herberge
Privat
Campingplatz